Auch gestern waren wir wieder vollzählig unterwegs zum Cachen. Der langweilige Nachmittag wurde spontan zur Schatzjagd! Am Römerbrunnen haben wir im fränkischen Urwald unseren 24. Cache gehoben: K hat ihn entdeckt, U und ich standen nur suchend rum und haben uns von einer Flasche ablenken lassen, die dort als Ablenkung platziert ist.
Dann gings gleich weiter zum Wassertretplatz: dort versteckt sich der Froschkönig. Zwar schlecht erreichbar platziert hab ich ihn schnell gefunden. Schöne Dose mit lustigem Frosch drauf.
Gestern hatten U und ich einen freien Nachmittag in GUN. Das gab Gelegenheit die lange im Visier gelegenen Caches am Altmühlsee zu bergen.
Als erstes wurde der Hirteninsel-Cache angegangen. Der Weg zum Ziel war von extrem viel Hundedreck gepflastert. Eine Frechheit eigentlich! Gefunden wurde der Cache schnell und sicher von U.
Nummer zwei liegt nur knapp 1 km davon entfernt und ist Nummer 2 der “Wächter der Teufelsmauer”-Serie. Freches Versteck – auch von U zielsicher mit weiblicher Intuition gefunden.
Den Abschluß der kleinen Runde machten wir in Unterwurmbach: hier liegt das Wurmloch-466 versteckt. Wobei liegen nicht der richtige Ausdruck ist Dieser Cache geht allein auf mich; wenigstens ein persönlicher Erfolg. Wenn ich U mit dabei hab, ist sie meist schneller als ich.
Am letzten Samstag haben wir kurzerhand den vom Kindergarten angebotenen Walderlebnistag unterbrochen, um uns dem 20. Cache zu widmen: GC1HBF7 war ein ganz einfacher Hin&Mit.
Diesmal hatten K. und ich dann auch zwei Gast-Cacher-Kinder mit dabei. War richtig lustig.
Was macht man, wenn man bei einem Termin früher fertig wird und es zudem noch schönes Wetter hat? Richtig – man startet die GS Geocaching App auf’m iPhone.
Wie in der Beschreibung angedroht ist die Wiese tatsächlich durchnässt – also dichtes Schuhwerk empfohlen. Besser ist, man fährt von Dornhausen aus fast bis Pfofeld weiter. Kurz vor’m Ortsschild geht ein Weg rechts ab, der direkt zur Ruine führt.
Heute waren wir mit Gastkind M. unterwegs am Brombachsee bei Enderndorf. Die iPhone-App zeigt einen Cache in der Nähe des Parkplatzes an (yeah).
Der Cache “Blick auf den Brombachsee” hat sich nicht lange verstecken können: unser Cacher-Kind K. fand ihn sofort, Gast-Cacherin M. hob ihn zielsicher, nachdem ich beiden den Ziel-Baum gezeigt hatte. Nur den Blick auf den See hatten wir nicht …
Beim anschliessenden Online-gehen bemerkte ich die sogenannten Virtual Caches: diese bestehen meistens nur aus einem Rätsel, dass sich i. d. R. via Google oder nach einer Internet-Recherche lösen lassen. Man muss also nicht zwingend an einen bestimmten Ort gehen, um den Cache zu loggen. Diese Caches haben auch den besseren Namen “Couch-Potatoe-Caches” bekommen. Eigentlich langweilig, aber für die Statistik … von der Community werden diese Caches generell nicht als solche anerkannt, da sie mit der ursprünglichen Idee nix mehr zu tun haben.
Der virtuelle Cache “Gesundheit“ ist wohl mit der einfachste seiner Art: kurz googeln nach einer Apotheke in Bad Reichenhall, die es seit 100 Jahren gibt und die für Salbei- Bonbons bekannt ist. Aus den Daten wird dann eine eMail-Adresse zusammengesetzt. Stimmt diese, bekommt man via Auto-Reply das OK den Cache zu loggen.
DNF – did not find. Ja, auch sowas gibts beim Geocachen: der Cache im Treuchtlinger Kurpark war leider zu gut versteckt und ich hatte zu wenig Zeit dabei (Arzttermin). Dazu drängten sich noch zu viele Muggels (ahnungslose Passanten) im Park auf und ab. Aber der Cache bleibt weiter auf meiner Liste …
Richtig ärgerlich war der vielversprechende Cache an der Kirche in Wettelsheim. Nachdem wir Sonntags leckeren Sauerbraten in der Sonne gegessen hatten, war der Weg zu den Koordinaten kurz. Aber: leider gabs dort keinen Cache. Die Hinweise sind eindeutig und als ich nachträglich das Log des Caches einsah stand fest: dessen Owner hat sich wohl schon seit längerem nicht mehr um seinen Cache gekümmert, obwohl schon seit Monaten darum gebeten wird, dass er sich um seinen Schützling kümmern soll. Schade und extrem ärgerlich, da der Platz an sich ideal und die Kirche schön ist. Da hilft es dem Owner auch nicht, sich die Tage im Weissenburger Tagblatt als Vorzeige-Cacher präsentieren zu lassen. Na ja!
Nach zwei herben Rückschlägen heute wieder zwei Erfolge (und ein DNF): der echte Drive-In-Cache an der B2-Ausfahrt zur Zollmühle stand auch schon länger auf meiner Liste. Heute war er fällig und wurde auf den ersten Blick entdeckt. Fast schon zu leicht.
Danach wollte ich noch den nächsten am Golfplatz anliegenden Cache heben: den Axoltol-Quelle. Doch leider fand ich da nix. Gute Verstecke zwischen allerlei Wurzeln gibts dort massig – aber nix weit und breit … Also weiter.
Erfolgreicher war wieder dieser Cache am Römerkastell Sablonetum. Trotz freiem Himmel lag die iPhone-App wiedermal um ca. 5 bis 9 m neben dem eigentlichen Punkt, aber dank dem Hinweis fand ich den Cache dann doch auf den zweiten Blick. Super ist, dass man beim Cachen wirklich an Stellen kommt, an denen man sonst ständig vorbei fährt, ohne richtig hin zu sehen.
Wochenende – Cacherzeit: am Sonntag fuhren wir zwei leichte Caches heben. Dieser hier in Massenbach war der Erste, ganz schnell gefunden mit dem Hinweis; obwohl die iPhone-App der Meinung war, der Standort wäre noch 18 m weiter weg. Augenscheinlich stünde ich da wohl im Wohnzimmer der Nachbarn
Dann noch weiter zum Bahnhof Ellingen: hier gibts den hier zu heben. Der K. hat den diesmal ganz allein gesucht und gefunden: prima! Nachdem ich doch ein paar allein gesucht habe, wollte ich ihn wieder richtig mit dabei haben.
Bei YouTube gibt’s alles: auch einen Kurz-Bericht über das Hobby “Geocaching”. Zwar etwas polemisch angesagt, dafür ganz sachlich berichtet. Viel Spass!
Auf dem Heimweg vom Kunden schnell die App angeschmissen – uih, nur 900m von ‘nem Cacheweg? Den nehm ich mit! Das wäre dann der zwölfte …
Tja, das Vorhaben gestaltete sich dann doch schwieriger als erwartet, da hier alles sehr nass ist. Empfehlung ist, diesen Cache im Sommer zu suchen, wenn alles schön trocken ist. Oder eben im richtigen Winter, wenn schön alles festgefroren ist.
Da ich das Problem des schlechten GPS-Empfangs vom iPhone im Wald habe, hätte ich beinahe schon aufgegeben, als ich die etwas übertriebene Tarnung mit allzu viel Steinen gesehen hab. Solche Steine passen da einfach nicht hin; zumindest nicht so. Also gesucht, gefunden, geloggt!
Tja – wenn ich sonst schon nix blogge – ein Cache am Wochenende ist immer dabei
Diesmal stand die Jakobsruhe auf der Liste. Überraschend nah am Parkplatz spielte wiedermal der Kompass der iPhone-App verrückt. Der GPS-Empfang ist in Waldesnähe eher bescheiden. Mal 12m hier lang, dann wieder 4 dahin. Also erstmal die Gegend sondiert und dann den Cache gehoben. War zwar wieder nur eine kleine Dose, aber egal.