Jetzt weiss ich es ganz sicher: wer aus einer iPhone Demo-App über die angepriesene In-App-Kauffunktion selbige zur Vollversion macht, sollte lieber nicht noch mal die Vollversion des gleichen Programms runter laden. Es scheint so, als ob der AppStore hier eine kleine (aber feine) Unterscheidung vollzieht: Demo-App mit In-App-Kauf | Vollversion-App.
Nachdem Sohnmann mich so lange bearbeitet hat, dass er “so gerne die Shrek-App mit allen möglichen Figuren aus den Filmen fahren” will, hab ich blöderweise schnell auf den In-App-Kauf geklickt. Schwupps wurde aus der Free die Vollversion; auf meinem iPhone.
Da ich zu faul war, auf U’s iPod den Weg über die iTunes-Synchronisation zu gehen, dachte ich mir, ich lasse es nun auf den Versuch ankommen, gleich die Vollversion der App runter zu laden. Schließlich hab ich ja bezahlt. Denkste! Statt mir zu melden, dass ich die App schon einmal gekauft habe, lud der iPod nun brav die App runter – und der Store zog mir den Preis noch einmal ab. Also: Lieber gleich die Demo löschen und die Vollversion direkt kaufen.
Wow – seit heute gibt’s ein Hammer-Spiel im App-Store für nur noch 0,79 €: 2x ATV Offroad! Hab es eben gesehen und sofort zugeschlagen. Bis gestern kostete das Game noch über 5 €.
Wer sich noch ein besseres Bild über das Game machen will, hilft YouTube.
So – wie zu erwarten war, braucht der Apple Partner für die Abwicklung mein MacBook vor Ort: er müsse die HD selbst tauschen und kann sie mir nicht einfach so im Austausch überlassen. D.h. MacBook abgeben und warten auf den Anruf, dass ich das Teil mit getauschter Platte wieder abholen kann.
Einmal kurz Nürnberg und zurück. Und wahrscheinlich morgen nochmal – toll!
Jetzt wird’s spannend. Nach etwas mehr als 15 Minuten in der Apple-Warteschleife konnte ich dem netten Mitarbeiter erklären, dass ich in meinem MacBook eine defekte Festplatte habe. Kurzer Check der Seriennummern – 14 Tage über die Garantie. Er will schnell klären, ob “wir da ein Auge zudrücken können”. Dies könne 5 Minuten dauern.
Jetzt häng ich weitere knappe 15 Minuten in der Apple-Warteschleife. Der nette Mitarbeiter von vorhin hat sich noch nicht zurück gemeldet.
Gute Nachrichten: ein Bekannter leiht mir eine Festplatte bis Apple mir eine neue schickt. Muss sie nur morgen früh abholen … habe eben am anderen Ohr mit ihm telefoniert!
Hey, Herr Apple-Mitarbeiter ist zurück und gibt mir einen Reparatur-Gutschein-Code, mit dem ich bei einem Apple Partner meiner Wahl eine neue HD bekomme. Super!
Da hab ich mich wohl doch zu früh gefreut. Nach dem Ausfall meines MacBooks am Wochenende hatte ich den SnowLeopard neu installiert und war wieder glücklich. Natürlich habe ich gleich alles via TimeMachine auf eine externe Platte gesichert …
Jetzt (gerade eben) der Schock: Klack-klack – klack-klack. In der Branche kennt man dieses Geräusch. Es ist quasi das letzte Ausatmen der Festplatte: sie hat sich eben in die ewigen Jagdgründe verabschiedet.
Bevor ich jetzt das Garantie-Thema mit Apple starte, fahr ich wohl gleich zum ProMarkt und hol mir eine 2,5″ HD …
Rest in Peace, HD!
Nachtrag: ProMarkt hat nix passendes da; 2,5″ HD’s gibt’s da bloß in externen USB-Gehäusen. Ob die Platten da drin SATA sind, konnte mir keiner konkret sagen. Ich fahr ohne Datenträger wieder nach Hause und klär jetzt mit Apple mal, was geht …
…la? Was’n jetzt los? System reagiert nicht mehr? Also abwürgen …
Jetzt startet das MacBook nicht mehr. So – jetzt ruhig bleiben und bloß keine Fehler machen:
Ein erster Start von der Boot-CD klappt zwar, aber irgendwie startet das OS X nicht mehr direkt von Platte.
-> MacBook sollte also nicht komplett defekt sein.
Netzteil weg, Akku raus, HD raus, Speicher raus. Wieder rein und starten – kein Effekt.
HD wieder raus und via Adapter an den Mini im Büro gesteckt – prima. Wenn ich nicht gerade das(!) Modell des MacBook gekauft hätte, das keine FireWire-Schnittstelle hat. Mist!
HD läuft an, wird erkannt – schnell ein Backup der Daten mit dem Carbon Copy Cloner machen. Das ist sowas, wie Acronis für Mac’s.
Wir gehen nun erstmal – ganz entspannt – auf den Weihnachtsmarkt. Die vorweihnachtliche Stimmung lässt das Problem zu Hause sicher etwas verblassen.
Backup ist gut gelaufen – zumindest habe ich meine Daten, wenn das Gerät oder (hoffentlich) nur die Platte bei den nächsten Schritten komplett über dem Jordan gehen will.
-> bis jetzt sieht es so aus, als ob auch die HD OK wäre.
Die üblichen Rettungsaktionen scheinen nicht fruchten zu wollen. Das MacBook bootet zwar von der CD, repariert wohl auch seine Platte, aber beim Reparieren der Zugriffsberechtigungen gibt’s Fehler.
Im Safe-Mode gebootet (damit kommt man direkt in eine Konsolensitzung ohne GUI) einen fsck -fy gestartet, der auch der Meinung ist, dass alles OK wäre.
Neustart – aber es geht nicht weiter als zum grauen Bildschirm mit Apple-Logo und dem rotierenden Fächer … und nun? Scheinbar ist irgendetwas grundliegendes defekt, was dem OS X das komplette Starten des Systems erlaubt …
Habe mich für den Versuch einer Neu-Installation entschieden. Der Installationsvorgang akzeptiert die HD und ist eben gestartet – schon komisch. Ich erwarte eigentlich demnächst einen Abbruch-Fehler!
Kaum getippt schon passiert …
so – diesmal wird die HD vorher richtig gelöscht und eine neue Partition angelegt. Snow Leopard Installation, die zweite, startet.
Installation ist durch. MacBook bootet und der normale Dialog startet. Jetzt steh ich am Punkt, an dem ich dem Mac die alte Festplatte zeigen kann, um meine Daten zu übernehmen.
Derzeit kopiert der Carbon Copy Cloner die angelegte Sicherung auf eine externe HD, die ich dann am neu installierten OS X anhänge. Dann kann ich meine Daten, Programme etc. einfach wieder herstellen lassen.
Tja – scheinbar hat der CCC den Fehler in meinem Platteninhalt mitkopiert! Jedenfalls werden die Verzeichnisstrukturen auch vom Migrationsassistenten des Schnee-Leoparden nicht angenommen bzw. hängt sich das Programm bei Auslesen der Inhalte auf. D.h. ich lege einen neuen User an und kopiere anschliessend alle Daten meines alten Profils aus dem Backup in die neuen Ordner des neuen Users.
Oh ja – jetzt ist wieder alles da, wo es hingehört. Trotz des Aufwandes hab ich jetzt ein komplett neu installiertes OS X 10.6 – vorher war das ja nur eine Updateinstallation über ein bestehendes 10.5er System. Ich habe zumindest den Eindruck, daß das OS X nun etwas performanter läuft …
-> Fazit: Backup, Backup, Backup. Mindestens die Dateien im User-Ordner sollten regelmäßig gesichert werden. Am einfachsten geht das mit einer externen Festplatte und der Software TimeMachine von Apple. Eine Sicherung übers Netzwerk auf ein NAS mit TimeMachine lässt sich zwar einrichten, ist aber im echten Fehlerfall nur was für Profis, da man zuerst wieder ins Netzwerk und auf die Sicherungslaufwerke kommen muss, bevor man die Wiederherstellung starten kann. Da ist eine externe HD doch deutlich besser; diese sollte meiner Meinung nach immer via FireWire angeschlossen werden. Das Zurückspielen der Daten dauert dann deutlich kürzer als mit den lahmen USB2.0-Platten.
… Leoparden. Apple hat sein Betriebssystem für Macintosh-Computer auf Version MacOS 10.6 (SnowLeopard) aktualisiert. Für nur 29,- € bekommt jeder MacUser, der das Vorgänger-OS 10.5 (Leopard) auf seinem Apple Computer laufen hat, das Update.
Versprechen tue ich mir viel: mit SnowLeopard wirft Apple endlich allen Ballast der letzten Jahre von OS X über Bord. Darunter fällt vor allem der Code für die PowerPC-Prozessoren, die Apple vor dem Umstieg auf Intel-Hardware verbaut hat.
Laut Apple gewinnt jeder Mac durch die Entschlackung an mind. 30% Performance, der Speicherplatz, der durch das OS auf der Festplatte in Beschlag ist, schwindet um 7 GB. Alles ist auf 64bit getrimmt – 32bit-Applikationen sollen weiterhin korrekt ausgeführt werden.
Ich bin gespannt – und warte auf den Paketdienst mit meiner Schachtel Schnee …
Hier in Aachen ist 3G deutlich öfter im iPhone-Display präsent als bei uns in Weißenburg. Allerdings scheint der Empfang nicht sehr stabil zu sein. Die Verbindungen dauern ewig und reissen immer wieder ab. Ich hab 3G jetzt ausgeschalten, da dieses ständige Ein- und Ausbuchen wohl negativ auf meine Akku-Laufzeit wirkt. Ich mach nix mit dem Ding und der Akku ist am Mittag bereits unter 50%.
So, nun hab ich das Ding seit ein paar Wochen. Zeit, für eine kleine Wertung.
Das iPhone ist kein Telefon. Es ist ein Mini-Computer mit Telefonfunktion.
Sprachwahl kann man vergessen. Es passieren die ulkigsten Dinge, wenn man wie im Video-Tutorial gezeigt, versucht per Sprache einen Kontaktnamen anzurufen. Deutlich besser gelingt das Wählen der reinen Nummern: also “Wähle 0 9 1 4 1 …” Das klappt prima.
Der Akku ist definitiv der Schwachpunkt. Nächtlich laden, täglich leeren ist das Motto. Wenn man viel telefoniert, so wie ich, besorgt man sich besser ein zweites Ladekabel und einen Adapter fürs Auto.