RWE ruft an

Eben klingelt das Telefon und RWE ist dran. Man würde mir gerne einen Kostenvergleich zur Stromversorgung machen – wäre ich noch bei den Stadtwerken WUG, würde sich monatl. ja knapp 10 € sparen lassen.

Normalerweise interessiere ich mich naturgemäß für das Thema Einsparung, aber bei Telefonanrufen werde ich da immer stumm. Schnell abgewimmelt und zum Thema RWE  gegoogled: gefunden hab ich einen lustigen Film – die Greenpeace-Version zur RWE-Werbung. Deren Image ist ja gerade nicht so das Beste ;-)

Viel Spaß!

Mogetissa Therme, Weißenburg – Pro & Contra

Die Mogetissa Therme in Weißenburg ist neuerdings wieder mal öfter unser Wochenend-Ziel. Zumindest für 2 oder 3 Stunden. Schön haben die Stadtwerker unser Hallenbad rausgeputzt und alles ist tiptop sauber. Echt: dafür ein dickes Lob!

Die Eintrittspreise haben sich jedoch derart erhöht (zumindest seit wir die letzten Jahre quasi das letzte Mal dort waren), dass man schon gut überlegen muss, ob der Freizeit-Spass einem das Geld auch Wert ist. 2 Erwachsene mit Kind zahlen für 2 Stunden immerhin 10,80 €, wenn man 3 Stunden braucht empfiehlt sich gleich die Familienkarte für 12 €. Wer öfters kommt, bekommt aber auch keine richtige Kostenersparnis angeboten. Einzig bei der Guthabenkarte mit 100 € bekommt man 10 € oben drauf gepackt und erhält auf alle Karten dann 10%. Dafür ein Minus.
Positiv: die Karte verfällt nicht, negativ: das Guthaben gilt aber nur für die Mogetissa – nicht aber für das Limes-Bad.

Wer dann quasi zur Budget-Kompensation seine Eigenverpflegung mitnimmt, sollte schon vor dem Auspacken schauen, ob es einen Platz bei den Liegen gibt; die Tische und Stühle sind nämlich für die Gäste des Bistro’s – darauf machte und die freundliche Mitarbeiterin des Bistro’s unfreundlich aber bestimmt aufmerksam und schickte und zu den Liegen. Dort angekommen fühlt man sich in den letzten Mallorca-Urlaub zurück versetzt: jede Liege wird mit einem Handtuch oder einer Tasche von irgendjemanden besetzt, der aber wohl gerade beim schwimmen oder sonst wo ist. Wir standen beim Kinderbecken vor ca. 10 und vor 12 Liegen in der grossen Halle, auf denen nur Handtücher lagen und mussten also im Stehen essen. Dafür ein dickes dickes Minus!

Lustig wird’s dann wieder beim rausgehen: in der Familien-Umkleide (oder sind die nur größer weil der Platz  da war) gibt’s gerade mal zwei Hacken an der Wand – so viel wie in jeder andern auch. Man kann sich vorstellen, wie dämlich das ist, wenn Mama, Papa und ein Kind da drin stehen und jeder versucht, sich umziehen ohne seine Klamotten auf den nassen Boden fallen zu lassen. Na ja – der Architekt ist sicher ledig und kinderlos. Wir wollen mehr Hacken in den Umkleiden! Bis dahin: ein Minus!

Das Fazit schenk ich mir. Da es an echten Alternativen fehlt, kann man nur in die Mogetissa …

Salinas wieder geöffnet

Heute macht das Salinas wieder auf … und pünktlich ab 22 Uhr startet der Prolo-Konvoi von der Innenstadt rauf zur Ludwigshöhe. Alte und neue extrem aufgemotzte Karossen schieben sich mit lautem “Womm-Womm-Womm” die Holzgasse rauf. Man meint, man wohnt an der Bundestraße.
Toll wird’s dann erst ab 1 Uhr mogens – da fahren dann alle wieder mit Vollgas runter oder wandern mit ‘nem brutalen Alkohol-Kater im Nacken wieder nach Hause … lauthals johlend. Super!

District 9

… kennt Ihr den schon? Der ist FSK 16 im Kino.

Hallo? Wer hat das denn verbockt?
Ich würde Szenen, in denen in Experimenten mit Elektro-Schock’s an Menschen gearbeitet wird, nicht ab 16 freigeben. Zumal die Darstellung meiner Meinung nach nicht gerade zimperlich und bewusst real angelegt ist. Wie hoch ist die Reizschwelle eines Jugenlichen mittlerweile?
Der Rest des Gemetzels erinnert mich dann auch stark an Szenen aus Starship Troopers. Der war zumindest im Kino ab 18, danach schnell auf dem Index und hatte zudem den Stempel “Ohne Jugendfreigabe” wegen des bedenklichen Inhalts. Allerdings merkte man dabei schnell die überzogene Darstellung von Militarismus- und Faschismus-Elementen.

Daß es bei District 9 um das Thema “Rassismus” gehen soll, ist – finde ich – nicht so stark herausgearbeitet, wie man immer dazu lesen kann. Mir kam eigentlich eher das Thema “Hackordnung” in den Sinn, da mit den Aliens noch eine weitere Unterschicht geschaffen wurde. Wer sich den Film ohne Vorkenntnisse anschaut, erlebt zwar kein Popcorn-Kino (dazu ist sind die Darstellungen zu heftig), jedoch einen SciFi-Film, der einen schnell in seinen Bann zieht. Danach bleibt eine gespaltene Meinung: gigantisches Effekt-Kino gegen die packende Visualisierung der Gefühlswandlung des Protagonisten.

zurück aus der Sommerpause: Salvatore ist wieder da!

Heute ist es soweit: die Trattoria Salvatore ist wieder geöffnet – hier gibt’s wohl die beste Pizza in Weißenburg; zumindest meiner Meinung nach. Gleich mittags waren wir drüben und verspeisten wieder leckere Pizza; die erste seit der Weißenburger Kirchweih. Auf der ist die Trattoria Salvatore seit Jahren mit einem Pizza-Stand vertreten, danach ist immer Sommerpause …

Leider mangelt es dem Salvatore an einem Internetauftritt, so dass ich auch nirgends drauf verlinken kann.

Wandern von Spielberg nach Hechlingen

Gestern wurde wieder gewandert: mit von der Partie diesmal Schwiegerpapa Manfred, die Nachbarn Salvatore und Nobbi – und meine Wenigkeit. Wir fuhren nach Spielberg, stellen das Auto dort ab und liefen los Richtung Hohentrüdingen. Quer durch den Wald erreichten wir den Kirchturm Hohentrüdingen und erklommen diesen natürlich zu gleich – trotz meiner Abneigung gegen über alten Türmen war ich mit oben droben ;-)
Danach gings weiter nach Hüssingen. Hier kamen wir dank der extrem schlecht ausgeschilderten Wege östlich von unserem geplanten Kurs ab und mussten wieder einen Haken durch fränkischen Urwald nehmen, um schliesslich bei Hüssingen raus zu kommen. Dann nahmen wir einen Waldweg, der uns im Bogen zum Hechlinger See bringen sollte … Leider wurde auch dieser immer schlechter, so dass wir wieder im (Ur-)Wald standen. Als wir wieder auf einen Weg kamen waren wie dann froh, den See vor uns zu haben.

Den Absch(l)uss gaben wir uns im Forellenhof Hechlingen. Dort trafen wir uns mit unseren Damen zum Abendessen. Schon von der Qualität des Kaffees angefressen bestellte ich mir einen Grillteller. Der bestand aus aufgewärmten Fleisch garniert mit roher Zwiebel und Paprika; rein die Pommes waren frisch! Und das für knapp 10,- €. Die überaus kurze Wartezeit auf das Essen bei 11 Leuten hätte uns schon stutzig werden lassen müssen – aber wir waren hungrig. Bei allen Essen war das Niveau nicht wirklich gut und eindeutig bekamen wir wohl bereits mittags vorbereitete Portitionen aufgewärmt. Booahh! Dachte nicht, dass es so was noch gibt: so schlecht, habe ich lang nicht mehr gegessen.

Fazit: Die Strecke und vor allem das Lokal kann ich niemanden empfehlen. Schade eigentlich.

warten auf die Pizza …

Heut waren wir (samt Nachbarn und Schwiegereltern) wieder beim Wendeplatten-Tratschen. Da hatten wir die Idee schnell eine Pizza kommen zu lassen, da unser Haus- und Hofliferant, der Salvatore (Trattoria Salvatore) Urlaub hat. Also bestellten wir beim Txx’s-Pizzaservice. Es hiess, 45 min. da wohl viel los wäre. Aus den 45 min wurden dann tatsächlich 1,5 h – also schlapp die doppelte Zeit.

Tja, das war wohl (wieder mal) nix.
Unsere Kids waren zudem etwas quängelig geworden, bis endlich die Pizza kam … und dann war’s so(!) spät, dass es gleich mit vollem Bauch ins Bett gehen soll. Super Aktion.

Wir wollen Salvatore wieder zurück!