Mogetissa Therme, Weißenburg – Pro & Contra
Die Mogetissa Therme in Weißenburg ist neuerdings wieder mal öfter unser Wochenend-Ziel. Zumindest für 2 oder 3 Stunden. Schön haben die Stadtwerker unser Hallenbad rausgeputzt und alles ist tiptop sauber. Echt: dafür ein dickes Lob!
Die Eintrittspreise haben sich jedoch derart erhöht (zumindest seit wir die letzten Jahre quasi das letzte Mal dort waren), dass man schon gut überlegen muss, ob der Freizeit-Spass einem das Geld auch Wert ist. 2 Erwachsene mit Kind zahlen für 2 Stunden immerhin 10,80 €, wenn man 3 Stunden braucht empfiehlt sich gleich die Familienkarte für 12 €. Wer öfters kommt, bekommt aber auch keine richtige Kostenersparnis angeboten. Einzig bei der Guthabenkarte mit 100 € bekommt man 10 € oben drauf gepackt und erhält auf alle Karten dann 10%. Dafür ein Minus.
Positiv: die Karte verfällt nicht, negativ: das Guthaben gilt aber nur für die Mogetissa – nicht aber für das Limes-Bad.
Wer dann quasi zur Budget-Kompensation seine Eigenverpflegung mitnimmt, sollte schon vor dem Auspacken schauen, ob es einen Platz bei den Liegen gibt; die Tische und Stühle sind nämlich für die Gäste des Bistro’s – darauf machte und die freundliche Mitarbeiterin des Bistro’s unfreundlich aber bestimmt aufmerksam und schickte und zu den Liegen. Dort angekommen fühlt man sich in den letzten Mallorca-Urlaub zurück versetzt: jede Liege wird mit einem Handtuch oder einer Tasche von irgendjemanden besetzt, der aber wohl gerade beim schwimmen oder sonst wo ist. Wir standen beim Kinderbecken vor ca. 10 und vor 12 Liegen in der grossen Halle, auf denen nur Handtücher lagen und mussten also im Stehen essen. Dafür ein dickes dickes Minus!
Lustig wird’s dann wieder beim rausgehen: in der Familien-Umkleide (oder sind die nur größer weil der Platz da war) gibt’s gerade mal zwei Hacken an der Wand – so viel wie in jeder andern auch. Man kann sich vorstellen, wie dämlich das ist, wenn Mama, Papa und ein Kind da drin stehen und jeder versucht, sich umziehen ohne seine Klamotten auf den nassen Boden fallen zu lassen. Na ja – der Architekt ist sicher ledig und kinderlos. Wir wollen mehr Hacken in den Umkleiden! Bis dahin: ein Minus!
Das Fazit schenk ich mir. Da es an echten Alternativen fehlt, kann man nur in die Mogetissa …
