Am 05. Februar war’s nun soweit: der H2-Atemtest stand an. 8:30 Uhr antreten beim Internisten meiner Wahl und das natürlich nüchtern: 12 Stunden vorher nix mehr essen, nur noch stilles Wasser trinken und ganz wichtig – NICHT die Zähne putzen. In fast allen Zahnpasten ist Sorbit (auch Sorbitol genannt) enthalten, was den Test verfremdet.Wikipedia erklärt den Test so:
Nach der Atem-Messung des unbeeinflussten Anfangswertes (Basalwert) wird ein extrem süsser Cockteil aus Fructose-Wasser geschluckt. Dann pustet man erneut im Abstand von 15 Minuten in ein Gerät, das die Konzentration von Wasserstoff in der Atemluft misst.
Wessen Dünndarm kein Fructose resorbiert, lässt dieses zum Dickdarm durch. Dort ensteht dann H2, welches über die Atemluft nachgewiesen wird.
Überschreitet der Wert den Basalwert mit mehr als 20 ppm (parts per million) weist der Befund auf eine Malabsorption der Teststoffe hin.
Bei mir war nach 1 Stunde der Basalwert um 30 ppm klar überschritten – Klasse!
Freude auf der einen Seite und Schock auf der anderen: und nun?
Am restlichen Tag wartete ich, dass ich noch diverse Beschwerden wegen des Zuckertrunks bekommen würde, aber Fehlanzeige. Ausser der üblichen Nervosität nix. Den Test habe ich wohl besser vertragen, als es so üblich ist.
Nachtrag:
Nach Rücksprache mit meiner Hausärztin wird im nächsten Quartal noch ein Lactose-Test durchgeführt.