MacBook und hopp …

…la? Was’n jetzt los? System reagiert nicht mehr? Also abwürgen …

Jetzt startet das MacBook nicht mehr. So – jetzt ruhig bleiben und bloß keine Fehler machen:

  • Ein erster Start von der Boot-CD klappt zwar, aber irgendwie startet das OS X nicht mehr direkt von Platte.
    -> MacBook sollte also nicht komplett defekt sein.
  • Netzteil weg, Akku raus, HD raus, Speicher raus. Wieder rein und starten – kein Effekt.
  • HD wieder raus und via Adapter an den Mini im Büro gesteckt – prima. Wenn ich nicht gerade das(!) Modell des MacBook gekauft hätte, das keine FireWire-Schnittstelle hat. Mist!
  • HD läuft an, wird erkannt – schnell ein Backup der Daten mit dem Carbon Copy Cloner machen. Das ist sowas, wie Acronis für Mac’s.

Wir gehen nun erstmal – ganz entspannt – auf den Weihnachtsmarkt. Die vorweihnachtliche Stimmung lässt das Problem zu Hause sicher etwas verblassen.

  • Backup ist gut gelaufen – zumindest habe ich meine Daten, wenn das Gerät oder (hoffentlich) nur die Platte bei den nächsten Schritten komplett über dem Jordan gehen will.
    -> bis jetzt sieht es so aus, als ob auch die HD OK wäre.
  • Die üblichen Rettungsaktionen scheinen nicht fruchten zu wollen. Das MacBook bootet zwar von der CD, repariert wohl auch seine Platte, aber beim Reparieren der Zugriffsberechtigungen gibt’s Fehler.
  • Im Safe-Mode gebootet (damit kommt man direkt in eine Konsolensitzung ohne GUI) einen fsck -fy gestartet, der auch der Meinung ist, dass alles OK wäre.
  • Neustart – aber es geht nicht weiter als zum grauen Bildschirm mit Apple-Logo und dem rotierenden Fächer … und nun? Scheinbar ist irgendetwas grundliegendes defekt, was dem OS X das komplette Starten des Systems erlaubt …
  • Habe mich für den Versuch einer Neu-Installation entschieden. Der Installationsvorgang akzeptiert die HD und ist eben gestartet – schon komisch. Ich erwarte eigentlich demnächst einen Abbruch-Fehler!
  • Kaum getippt schon passiert …

Snow Leopard Installationsfehler

  • so – diesmal wird die HD vorher richtig gelöscht und eine neue Partition angelegt. Snow Leopard Installation, die zweite, startet.
  • Installation ist durch. MacBook bootet und der normale Dialog startet. Jetzt steh ich am Punkt, an dem ich dem Mac die alte Festplatte zeigen kann, um meine Daten zu übernehmen.
  • Derzeit kopiert der Carbon Copy Cloner die angelegte Sicherung auf eine externe HD, die ich dann am neu installierten OS X anhänge. Dann kann ich meine Daten, Programme etc. einfach wieder herstellen lassen.
  • Tja – scheinbar hat der CCC den Fehler in meinem Platteninhalt mitkopiert! Jedenfalls werden die Verzeichnisstrukturen auch vom Migrationsassistenten des Schnee-Leoparden nicht angenommen bzw. hängt sich das Programm bei Auslesen der Inhalte auf. D.h. ich lege einen neuen User an und kopiere anschliessend alle Daten meines alten Profils aus dem Backup in die neuen Ordner des neuen Users.
  • Oh ja – jetzt ist wieder alles da, wo es hingehört. Trotz des Aufwandes hab ich jetzt ein komplett neu installiertes OS X 10.6 – vorher war das ja nur eine Updateinstallation über ein bestehendes 10.5er System. Ich habe zumindest den Eindruck, daß das OS X nun etwas performanter läuft …

-> Fazit: Backup, Backup, Backup. Mindestens die Dateien im User-Ordner sollten regelmäßig gesichert werden. Am einfachsten geht das mit einer externen Festplatte und der Software TimeMachine von Apple. Eine Sicherung übers Netzwerk auf ein NAS mit TimeMachine lässt sich zwar einrichten, ist aber im echten Fehlerfall nur was für Profis, da man zuerst wieder ins Netzwerk und auf die Sicherungslaufwerke kommen muss, bevor man die Wiederherstellung starten kann. Da ist eine externe HD doch deutlich besser; diese sollte meiner Meinung nach immer via FireWire angeschlossen werden. Das Zurückspielen der Daten dauert dann deutlich kürzer als mit den lahmen USB2.0-Platten.

Ein Gedanke zu “MacBook und hopp …

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